MGV Liederkranz 1922 e.V. Freiburg -Zähringen

Sie befinden sich auf: Jahresrückblick 2019 > Wanderungen
Blasius-Apotheke
Bauernhof-Pitschlmann in Völs am Schlern
Homepage von Pumuckl Freiburger Marathon

Maiwanderungen 2019

Maiwanderung 2019

Für die Maiwanderung am 19.05.2019 war miserables Wetter vorhergesagt. Trotzdem haben sich 12 Wanderer auf die Strecke von St. Märgen nach St. Peter gemacht. Kein Tropfen Regen, kein Gewitter und auch kein Sturm hat das Wandervergnügen geschmälert. Einen Bericht und Bilder dazu sehen Sie nachstehend.

Maiwanderung am 19.05.2019 von St.- Märgen nach St.- Peter

Wenn es nach dem Wetterbericht gegangen wäre, hätte es den ganzen Tag geregnet.  Jedoch hatten wir ein wenig Glück, dass es zwar keinen Tropfen geregnet hatte, aber dafür hatten wir keine gute Fernsicht, denn der Himmel war trübe und die herrlichen Ausblicke hinunter ins Tal sowie in die Vogesen und den restlichen Schwarzwald blieben uns weitgehendst verborgen.

Nur die gute Laune konnte die mitgegangenen Wanderer nicht trüben und so war es rundum doch noch eine gelungene Maiwanderung. Diejenigen, die dem Wetter trotzten, trafen sich beim Bürgerhaus in Zähringen und fuhren um 09:00 Uhr über das Glottertal nach St.- Peter. Dort stellten wir die Autos ab und da wir nicht sicher waren, ob es am Mittag zur Einnahme unseres mitgebrachten Vespers nicht doch regnete, haben wir auch gleich ein trockenes Plätzchen zum Aufstellen der Tische und Bänke gesucht und gefunden. Auf dem großen Parkplatz am Zähringer Eck steht ein Wartehäuschen, das unseren Anforderungen gerecht wurde, und zwar trocken und überdacht.

Nun ging es mit dem Bus Linie 7216 nach St.- Märgen. Dort angekommen besorgte Silvio zuerst mal zur Stärkung in der Bäckerei Schuler Brezeln, denn es ging vorbei am Hotel Hirschen gleich bergan auf dem Landfeldweg Richtung Rankmühle.

Von hier ging es über den St.- Peter Höhenweg am Kapfenberg entlang über die Schanze direkt an die Kapfenkapelle, die mit 1062 Höhenmetern unser höchster Punkt war, leider ohne Aussicht in die Ferne aber ohne Regen. Hier legten wir eine kleine Pause zur Einnahme eines Getränkes und für die Raucher ein.

Durch den herrlichen Wald ging es auf dem weichen Waldboden weiter entlang des Kapfenberges in Richtung Vogesenkapelle. Leider war uns auch von hier aus keine Weitsicht gegönnt und so konnten wir auch nicht dem einheimischen Soldaten des 1. Weltkrieges die Aussicht in die Vogesen nachempfinden wo er zum Dank, dass er die Kriegswirren überstandenen hatte, hier an dieser Stelle eine Kapelle errichtete.

Weiter gings dann zum Punkt „Auf der Eck“ oberhalb St.- Peter auf der Höhe 959 m. Von hier aus ging es bergab zum Campingplatz vorbei am Waldcafe und über den Friedhof in Richtung Parkplatz. Auf dem Friedhof konnten wir noch das Grab des allseits bekannten „Plattewiibli“ alias Josefa Schuler besichtigen. Das Grab aus dem vergangenen Jahrtausend wird zur Erinnerung an sie immer noch erhalten und gepflegt.

Am Parkplatz angekommen fuhren Gerhard und Wolfram zum Anwesen unseres Chorleiters Florian Bischof, bei dem wir eigentlich bei gutem Wetter in seinem Garten verweilen wollten und holten dort zwei Garnituren, die wir dann in dem Wartehäuschen aufstellten.

Wie das beim Liederkranz so üblich ist wurde auf den Tischen das mitgebrachte Essen ausgebreitet und jeder konnte sich von dem Essen nehmen was ihm gerade schmeckte, ob Fleischküchle oder Landjäger, ob Käsewürfel oder Gemüse mit Dip, dazu Baguette oder Brot und auch klein geschnittene Ananas als Nachspeise waren im Angebot mit dabei. Von allem war etwas da und jeder wurde satt. Es kamen auch noch einige Mitglieder dazu, die nicht mitwandern konnten und so gab es eine große Vesperrunde. Die Garnituren wurden vom ansässigen Vereinsvorstand Tobias Dilger zur Verfügung gestellt, der zusammen mit unserem Chorleiter sich dazu gesellte. Von Michaela Bischof wurde noch ein Blechkuchen gespendet, der trotz gutem Vesper seine Abnehmer fand.

Mit einem herzlichen Dank an Florian Bischof und Hr. Dilger sowie auch einem ganz großen Dank an unseren Wanderführer Wolfram fand eine doch noch wunderschöne Maiwanderung ein trockenes Ende.  Zum Schluss räumten wir alles wieder auf und verließen den Ort wie wir ihn vorgefunden haben. Im Anblick der zufriedenen Gesichter konnte Wolfram mit der Wanderung unter den vorgenannten Bedingungen doch recht zufrieden sein.

ph       





Zum Seitenanfang

Dämmerungswanderungen 2019

Bericht zur Dämmerungswanderung am 13.07.19 auf den Batzenberg.

Es war schon im Vorfeld eine große Frage offen: regnets oder regnets nicht. Die Prognosen standen 50 zu 50. Aber wie wir sind haben wir es gewagt. Um 18:30 Uhr am Samstag, den 13.07.19 fuhr eine Gruppe von Zähringen aus über Schallstadt zum Batzenberg entlang der Badischen Weinstraße hoch bis zum südlichen Aussichtspunkt beim Reblausdenkmal an dem früher das bekannte Batzenbergfest stattgefunden hat. Eine andere Gruppe fuhr direkt zum Batzenberg an den angegebenen Treffpunkt.

G. Burger hatte seinen Anhänger wieder beladen mitgebracht, in dem die ganze Ausstattung für ein zünftiges Grillfest und die Biergarnituren geladen waren, um uns für den Sonnenuntergang vorzubereiten. Ein Teil der Teilnehmer, die nicht mit zur Wanderung gingen, richteten die Grillstellen und die Tischgarnituren her.

Die Wandergruppe begab sich unter der Führung von Wolfram Mündlein zunächst in südliche Richtung auf den Wegen zwischen den Rebanlagen. Niemand glaubte so recht daran, dass das Wetter hält aber bei zunehmender Abendzeit hellte der Himmel immer mehr auf und die Aussichten vom Batzenberg waren einzigartig vielseitig. Ob in die Rheinebene oder Richtung Breisgauer Bucht mit Nördlichem Rundblick oder zum Schwarzwald hin sowie an den Kaiserstuhl und bis in die Höhenlagen der Vogesen und in den Sundgau. Die Rundumsicht war bezaubernd und alle konnten sich nicht satt genug sehen von dieser nicht zu erwartenden Sichtweite. Selbst bis in die Schweiz Richtung Basel reichte der Blick hier oben vom Batzenberg. Kaum einer bemerkte wie weit unsere Wanderung auf dem Batzenberg ging, denn von jeder Ecke aus hatte man wieder einen besonderen einzigartigen Blick.

Nach ca. 1 ½ Stunden kam die Wandergruppe mit viel gewonnenen Eindrücken zum Rastplatz beim Reblausdenkmal zurück und alle hatten schon mächtig Hunger und Durst. Der Schwenkgrill und der Kanonenofen waren nun parat, um das mitgebrachte Grillgut auf den Rost zu legen. Die Tische waren mit Tischdecken vorbereitet und ein jeder stellte seine mitgebrachten Beilagen auf den Tischen ab und jeder konnte sich an den Salaten oder Tomaten sowie weiteren Beilagen bedienen.

Nach dem Essen war dann noch Zeit am Grillfeuer sich auf den Sonnenuntergang vorzubereiten und mit Gesprächen und Gesangseinlagen warteten alle gespannt auf den Moment bis die Sonne unterging.

Alle waren begeistert von dem doch unerwarteten guten klaren Westwetter über den Vogesen als die Sonne glutrot hinter dem Horizont abzutauchen begann bis zum abschließenden Untergang. Mit einigen Aufnahmen und Selfies wurde der Moment dokumentiert, was man auch in der Bildergalerie sehen kann.

Zu später Stunde und bei allen mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck neigte sich ein schöner Abend langsam dem Ende zu und es hieß alles wieder zu verstauen und den Heimweg anzutreten.

Alle waren sich einig, dass dieser Abend wieder einmal ein unvergessliches Erlebnis war und es gilt unserem Wanderführer Wolfram für die Ausrichtung ein ganz herzliches Dankeschön zu sagen sowie unserem Gerhard ein großer Dank für den Transport der Utensilien rund um die logistische Versorgung.

            ph      






Zum Seitenanfang